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Eingereichte und teils bereits bewilligte Projekte
der LAG Westerwald in Förderperiode 2007 – 2013

 
Barrierefreies Sanitärgebäude auf dem Campingpark Hofgut Schönerlen bei Steinen/Westerwald

Der Campingpark liegt direkt am Wanderweg „Schleife Schmanddippen“ und am 7 Weiher-Weg. Beide sind Zuwege zum Westerwaldsteig. Der Westerwaldsteig liegt nur 1,5 km entfernt und zählt inzwischen als Premiumwanderweg zu den Top-Wanderwegen in Deutschalnd. Das Sanitärgebäude ist unmittelbar am Wanderweg geplant. Die Zahl der Wanderer und der Fahrradtouristen ist in den letzten Jahren stark angestiegen. Seit Jahren ist der Campingpark als Wanderreitstation anerkannt bietet entsprechende Aufenthaltsmöglichkeiten für Reiter und Pferde. Informiert über den seit einem Jahr bestehenden GPS-Wanderatlas für den Westerwald wird die Leitung des Campingparks inzwischen täglich von 1000 Wanderern und Tagesgästen angerufen und um entsprechende Informationen gebeten. Dies zeigt auch den steigenden Bedarf von Toilettenanlagen und Nasszellen an den Wanderstrecken und auf dem Park. Mit dem Neubau des barrierefreien Sanitärgebäudes möchten der Betreiber und die LAG zum einen den Feriengästen eine zeitgemäße Sanitäranlage anbieten, aber vor allem möchten auch der Vielzahl von Wanderern, den Wanderreitern und den Fahrradtouristen die Möglichkeit zur kostenlosen Nutzung der Toiletten- und Duschanlagen ermöglichen. Hintergrund der barrierefreien Nutzung ist für den Betreiber des Parks auch der bestehende Kooperationsvertrag zwischen dem VCRS und dem Behindertenverband Rheinland-Pfalz und Saarland. Beim Neubau werden umweltrelevante Maßnahmen zur Schonung von Ressourcen berücksichtigt. Zum Beispiel: moderne Heiztechnik, höhere ISO-Werte, Vorbereitung auf Solarenergie.

Barrierefreies Sanitärgebäude auf dem Campingplatz Secker Weiher

Der Camping Park Weiherhof in Seck, direkt am Secker Weiher gelegen, ist einer der touristischen Höhepunkte im Westerwald. Er ist einer der größten Anlagen dieser Art in Rheinland-Pfalz. Der Platz zeichnet sich besonders durch seine Lage im Feriengebiet Hoher Westerwald aus. Er ist von einem Waldgebiet umgeben und der Westerwaldsteig, führt seit 2008 mitten über das Gelände der Anlage. Zurzeit besuchen etwa 5000 – 6000 Touristen jährlich als Wanderer auf dem Westerwaldsteig, als Badegäste am Seeufer und als Wochenendtouristen auf dem Platz die Anlage der Familie Stelzen. Er bietet sich daher als logischer Ansatzpunkt für infrastrukturelle Verbesserungen im Zusammenhang mit dem Ausbau des Westerwaldsteiges an. Insbesondere auf dem Gebiet barrierefreier Sanitäranlagen besteht im Bereich des Westerwaldsteiges derzeit noch ein Defizit. Das barrierefreie, allgemein und für die Besucher kostenlos zugängliche Sanitärgebäude soll auf der nördlichen Seite des Platzes zu errichtet werden um den Anforderungen der Besucher- ströme gerecht zu werden und um zusätzliche Besuchergruppen zu erreichen.

Errichtung eines Themenweges „Klosterspaziergang“ am Kloster Marienstatt

Etappe 9 Hachenburg-Limbach Wandern, alte Brücke bei MarienstattIm Rahmen einer in den letzten Jahren immer stärker ausgebauten Tourismuskonzeption mit dem Schwerpunkt „Kloster Marienstatt“ stellt die Maßnahme „Klosterspaziergang“ einen weiteren wichtigen Umsetzungspunkt dar und vernetzt das Kloster im regionalen Umfeld. Im Rahmen des Projektes wird gezielt die Schaffung barrierefreier Erholungsmöglichkeiten mit einem Leitsystem angestrebt. Dies ist insbesondere im Hinblick auf den hohen Anteil von SeniorInnen an den Besuchern des Klosters bedeutsam. Die Maßnahme wurde im Zuge der Bottom-up-Aktivitäten in der Verbandsgemeinde Hachenburg als Vorarbeit zur Erstellung der regionalen Entwicklungskonzeption (LILE) der LAG Westerwald konzipiert. Das Projekt schafft eine neues Wandererlebnis- und Erholungsangebot im Umfeld des auch touristisch überregional bedeutenden und stark frequentierten Klostergeländes. Es trägt somit zur touristischen Wertschöpfung der Gesamtregion bei.

Ausbau eines großräumigen und regionales Radwegenetzes in der Verbandsgemeinde Hachenburg

 Das Projekt stellt eine interkommunale touristische Kooperation der Verbandsgemeinde Hachenburg und den Ortgemeinde dar. Das Projekt verbessert sowohl die touristische Erschließung der Ferienregion „Hachenburger Westerwald“ selbst, als auch die der benachbarten Regionen. Der Lückenschluss zu benachbarten Radwegenetzen komplettiert das Radwegenetz der Tourismusregion Westerwald und trägt somit durch die Beseitigung von Engpässen der touristischen Entwicklung gezielt zur Erhöhung der touristischen Wertschöpfung der Gesamtregion bei. Die Maßnahme wurde im Zuge der Bottom-up-Aktivitäten in der Verbandsgemeinde Hachenburg als Vorarbeit zur Erstellung der regionalen Entwicklungskonzeption (LILE) der LAG Westerwald konzipiert und wird von den beteiligten Ortsgemeinden jeweils getragen. Die Verbandsgemeinde Hachenburg übernimmt im Rahmen einer horizontalen Partnerschaft die Projektträgerschaft und die organisatorische Abwicklung der Maßnahmen.

Leerstandsmanagement und barrierefrei Stadt Selters

Die Stadt Selters möchte durch ein Leerstandsmanagement im gesamten Stadtgebiet den aus dem demographischen Wandel und dem Bevölkerungsrückgang zu erwartenden Entwicklungen frühzeitig entgegenwirken. Durch die enge Zusammenarbeit mit den ortsansässigen Arbeitgebern, bspw. der Firma Schütz mit ca. 1.200 Beschäftigten oder dem Krankenhaus, sollen neben der Förderung des Zuzugs gezielt Angebote für die einpendelnden Arbeitnehmer entwickelt werden. Durch die Wohnnähe zum Arbeitsplatz könnten somit auch Umwelteffekte durch die Verkehrsvermeidung erzielt werden. Die Innovation dieses Projektes liegt vor allem in der Nutzung einer Öffentlich-Privaten Partnerschaft (Public-private-partnership) zwischen den großen ortsansässigen Unternehmen und der Stadt Selters. Zudem sollen verstärkt neue Konzepte zur Leerstandsvermeidung umgesetzt werden. Mehrgenerationenwohnen und seniorengerechte , barrierefreie Angebote sind in die Grundlagenuntersuchungen einbezogen.

Leben im Dorf – leben mittendrin Teil 1 / Verbandsgemeinde Wallmerod

Das Aktions-, und Förderprogramm stellt die logische und konsequente Fortführung der bereits seit mehreren Jahren implementierten – inzwischen landeweit beachteten –vorbildlichen Initiative der Verbandsgemeinde Wallmerod auf dem Gebiet der Verbesserung der Lebensqualität im Ländlichen Raum dar.

Konzeption zur Ermittlung und Dokumentation der Energiebedarfs- und Verbrauchszahlen in der Verbandsgemeinde Rennerod

Mit dem Projekt wird die Grundlage für die langfristige und nachhaltige Erhaltung einer Vielzahl kommunaler Infrastruktureinrichtungen (Verwaltung, Schulen, Versammlungsräume, Mehrzeckhallen etc.) gelegt. Der besondere Schwerpunkt liegt auf dem zukünftigen Einsatz regenerativer Energien.

Förderturm am Besucherbergwerg „Eisenerzgrube Bindweise“ in der Verbandsgemeinde Gebhardshain

Die Grube Bindweide zählt zu den wenigen, heute noch begehbaren Besucherbergwerken in Rheinland-Pfalz. Mit Ihrer Zugehörigkeit zum Siegerländer Erzbergbau steht diese stellvertretend für eine der bedeutendsten Wirtschaftsepochen in Deutschland. Das Besucherbergwerk zählt heute zu den größten touristischen Attraktionen des Westerwaldes. Die Taganlagen des Bergwerks wiesen ursprünglich zwei Fördertürme auf, die heute nicht mehr erhalten sind. Zur Vervollständigung des Bergbauensembles soll nahe der ursprünglichen Standorte ein historischer Förderturm (von einer ehemaligen Grube abgebaut) an exponierter Stelle errichtet werden. Der Wiederaufbau eines historischen Förderturms im Bereich der Eisenerzgrube Bindweide ergänzt das Ensemble des Bergwerkes grundlegend. Unter Tage ist der ehemalige Schacht 1 zu besichtigen. Über Tage fehlt bisher das Gegenstück des Schachtes, der Förderturm, der den Besuchern den Transport des Materials und die Ein- und Ausfahrt der Bergleute von Untertage mit dem Fahrkorb, angetrieben über Seil und Seilscheibe, abgestützt durch das Fördergerüst, dargestellt. Mit einem Förderturm kann das Besucherbergwerk den Abbau und die Förderung des Eisenerzes ganzheitlich darstellen. Der historische Förderturm besitzt eine umlaufende Treppenanlage bis zur Seilscheibe, die ursprünglich der Wartung der Förderkörbe, der Seilscheibe usw. diente. Über die Treppenanlage kann der Turm bis auf die Ebene der Seilscheibe bestiegen werden. Von dort hat ein Besucher zusätzlich weiten Ausblick in den Westerwald, das Siebengebirge und bis in die Eifel. Der Förderturm kann somit zusätzlich als Aussichtspunkt am neuen Qualitätswanderweg "Druidensteig" genutzt werden. Im Bereich des Förderturmes wird ein Besucherparkplatz unmittelbar neben der Zufahrt von der K 122 für 13 Pkw und 2 Busse angelegt

Wanderparkplatz Dickendorf in der Verbandsgemeinde Gebhardshain

Am Ortsrand der Ortsgemeinde Dickendorf, im Bereich des geplanten Wanderparkplatzes, kreuzen sich mehrere kommunale Wanderwege mit dem Qualitätswanderweg „Druidensteig. Der Wanderweg „Druidensteig“ führt von der Freusburg bis zum Kloster Marienstatt und trifft in Limbach auf den Westerwaldsteig. Er wurde am 04.09.2009 vom Deutschen Wanderverband zertifiziert. Er kreuzt beim geplanten Wanderparkplatz in Dickendorf die Wanderwege Dickendorfer Mühlentour, Steinebacher Highlight-Tour, und den Landfrauenwanderweg „ Auf den Spuren der Bergleute im Westerwald“. Der Standort Dickendorf weist einen Knotenpunkt zwischen den kommunalen Wanderwegen und dem Qualitätswanderweg Druidensteig auf. Zudem bestehen an diesem Standort Gastronomiebetriebe, die auf den Wandertourismus ausgerichtet sind. Somit erfreut sich Dickendorf bereits heute einer steigenden Beliebtheit als Wanderdestination. Für die Bündelung des ruhenden Verkehrs der Besucher ist die Errichtung eines Wanderparkplatzes erforderlich geworden, der als zentraler Anlaufpunkt von den Hauptverkehrsachsen aus ausgewiesen werden soll. Im Rahmen dieses Projektes soll eine Parkplatzfläche mittels wassergebundener Oberfläche hergerichtet und mit Wandermobiliar und einer Infotafel ergänz werden.

Verbesserung der touristischen Aufenthaltsqualität in Dreifelden

Die Maßnahme stellt eine bedeutende Ergänzung der touristischen Infrastrukturprojekte des Zweckverbandes „Entwicklungsverband Westerwälder Seenplatte“ dar. Sie führt am Dreifelder Weiher zu einer deutlichen Verbesserung der Verkehrs- und Wegeinfrastruktur als Voraussetzung für die touristische Wertschöpfung und die örtliche Naherholung. Mit den Maßnahmen werden zugleich auch barrierefreie Naherholungsmöglichkeiten für die in Dreifelden ansässigen Bewohner des Alten- und Pflegeheimes und des Hauses Seeblick (Heim für psychisch Behinderte) geschaffen. Zudem werden die Möglichkeiten des örtlichen Landschaftserlebens am Dreifelder Weiher verbessert.

Projektziele sind:

  • Schaffung zusätzlicher Parkflächen am Dreifelder Weiher zur Verbesserung der touristischen Wertschöpfung in Dreifelden.
  • Neuaufbau von örtlichen Brückenbauwerken an der Weid zur Verbesserung der Naherholungsmöglichkeiten für die einheimische Bevölkerung, insbesondere auch für Senioren und psychisch Behinderte.
  • Schaffung von Sichtachsen am Ostufer des Dreifelder Weihers zur Erschließung der Potenziale der Landschaft und zur Förderung eines „sanften“ touristischen Erlebens.
  • Die sozialen Lebensverhältnisse und die Wohnqualität sollen als Beitrag für eine nachhaltige Gestaltung des demographischen Wandels im Dorf verbessert werden.
Förderprogramm 2.0 der Verbandsgemeinde Wallmerod 2010-2013 im Rahmen der Umsetzung des Programms
"Leben im Dorf - leben mittendrin"

Die Initiative „Leben im Dorf-Leben mittendrin“, die in der Verbandsgemeinde Wallmerod im Jahr 2004 initiiert wurde, dient der Rettung der alten Ortskerne vor Verödung sowie der Erhaltung der sozialen Infrastruktur und der Lebensqualität.
Um dies zu erreichen, wurde ein Aktions- und Förderplan aufgelegt. Aufgrund der bisherigen Erfahrungen wurden die Förderrichtlinien neu gefasst und konkretisiert. Förderfähig sind nunmehr innerhalb von festgelegten Fördergebieten (Ortskerne) der Erwerb und die Sanierung alter Bausubstanz, die Bebauung von Baulücken, sowie der Abriss alter Gebäude mit ungünstiger Renovierungsprognose und der Neubau an gleicher Stelle. Dies gilt für Wohngebäude, (klein-)gewerblich und öffentlich genutzte Gebäude in den alten Ortskernen.
Zudem werden über eine familienbezogene Komponente (Verlängerung der Förderung um 1 Jahr je Kind für eigen genutzte Wohngebäude) insbesondere junge Familien angesprochen. Für die gesamte Projektlaufzeit wird mit 50 – 60 Förderfällen pro Jahr gerechnet.
Mit dem neuen Förderprogramm sollen Impulse zur Erhöhung der Attraktivität unserer Dörfer und für eine Verjüngung der Altersstruktur der Bevölkerung der Ortskerne gesetzt werden. Durch die noch stärkere Konzentration auf die Ortskerne werden zunehmend private und öffentliche Investitionen angestoßen und ermöglicht. Dadurch wirken die eingesetzten LEADER-Mittel als „Hebel“ für weitere private Investitionen. Dies entspricht einer der wesentlichen Zielsetzungen der LAG Westerwald.
Mit dem hier beantragten Projekt sollen Impulse zur Erhöhung der Attraktivität unserer Dörfer und für eine Verjüngung der Altersstruktur in der Bevölkerung der Ortskerne gegeben werden. Dieses Projekt beinhaltet auch eine äußerst restriktive Ausweisung von Neubaugebieten (seit 2004 wurde in den 21 Ortsgemeinden der Verbandsgemeinde kein neues Baugebiet mehr erschlossen). Hierdurch werden in hohem Maße die Umwelt geschont und der Landschaftsverbrauch eingedämmt.
Die Maßnahme hat zudem spürbare wirtschaftsfördernde Aspekte. So werden erfahrungsgemäß werden insbesondere Umbau- und Sanierungsmaßnahmen durch regional ansässige Handwerker ausgeführt.

Veranstaltungen der Verbandsgemeinde Wallmerod 2010-2013
im Rahmen der Umsetzung des Programms
"Leben im Dorf - leben mittendrin"

Die Initiative „Leben im Dorf - leben mittendrin“, die im Jahr 2004 initiiert wurde, dient der Rettung der alten Ortskerne vor Verödung sowie der Erhaltung der sozialen Infrastruktur und der Lebensqualität. Um dies zu erreichen, ist die Darstellung der Leistungsfähigkeit und Kompetenz in der Region und darüber hinaus erforderlich. Ebenso wird die offene Diskussion und der Informationsaustausch auf fachlicher Ebene angestrebt. In teilweise neu zu definierenden Formaten und bereits erprobten Veranstaltungszuschnitten soll dies im Rahmen eines regelmäßigen Veranstaltungsprogramms realisiert werden.
Im Einzelnen sind für das Modul Veranstaltungen in 4 Formate angedacht:
1.Forum (jährlich ab 2010)
Jährlich soll eine überregionale Veranstaltung stattfinden, ein Fachforum mit Vorträgen, Diskussion und Ausstellung. Hierzu sollen möglichst Partner (z.B. BMELV; NABU Deutschland) gewonnen werden, die zu relevanten Themen (z.B. „Leben im Dorf“; "Nachhaltige Siedlungsentwicklung", "Versorgung im ländlichen Raum"; "Mobilität für Generationen") entsprechende Kompetenzen einbringen können.
2. Ehrenamtstag (jährlich ab 2010)
Das Funktionieren der Dörfer lebt vom Mitmachen. Dies gilt es in geeigneter Form herauszustellen und publik zu machen. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf dem ehrenamtlichen Engagement. Daher sollen Leistungen für das Gemeinwohl in einer eigenen Veranstaltung (im Sinne einer „best-practice“ Darstellung besonders heraus gestellt werden, um zu weiteren Aktivitäten zu motivieren. 3.Gewerbeschau (2011 und 2013)
Die Leistungsfähigkeit einer Region bemisst sich auch über die Leistungsfähigkeit ihrer Unternehmen und die angebotenen Arbeits- und Ausbildungsplätze. Im 2-Jahres-Rhytmus soll diese Thematik im Rahmen einer Gewerbeschau unter dem Motto „Leben im Dorf - Kompetenz und Leistungsfähigkeit vor Ort“ (Arbeitstitel) transparent gemacht und einer breiten Öffentlichkeit präsentiert werden.
4. Messe-Gemeinschaftsstand (jährlich ab 2011)
Auch überregional soll sich die Initiative gemeinsam mit leistungsfähigen Unternehmen präsentieren. Dazu soll die Teilnahme an Messen (z.B. Renowa Wiesbaden; RLP-Ausstellung, Mainz o.a.) über einen Gemeinschaftsstand realisiert werden.

Kommunikation für den Zeitraum 2010
im Rahmen der Umsetzung des Programms
"Leben im Dorf - leben mittendrin"

Die Initiative „Leben im Dorf-Leben mittendrin“, die im Jahr 2004 initiiert wurde, dient der Rettung der alten Ortskerne vor Verödung sowie der Erhaltung der sozialen Infrastruktur und der Lebensqualität.
Um dies zu erreichen, ist eine Sensibilisierung der Bevölkerung unerlässlich. Hierzu sind entsprechende Kommunikationsmaßnahmen und sowie ein professionelles Marketing erforderlich.
Im Einzelnen hat das Modul Kommunikation folgende 3 Schwerpunkte:
1. Internet
Hierunter fällt insbesondere die Weiterentwicklung des Internet-Auftrittes der Initiative als Kommunikationsplattform (lebenimdorf.de). Darüber hinaus sollen bereits vorhandene Module eingebunden und bedarfsgerecht weiterentwickelt werden (z.B. die Ausrichtung des Moduls „Dorfboerse.de auf Anbieter und Nachfrager). Zudem ist der Aufbau ergänzender Module für neue Initiativen (z.B. vg4me.de oder "Qualität und Leistung im ländlichen Raum" – Landwirtschaft, Handwerk, usw.) sowie für Pilotprojekte (z.B. „Generationenzentrum“) erforderlich. Diese gilt es thematisch und zielgruppenspezifisch auszurichten, unter Berücksichtigung neuer technischer Anforderungen zu optimieren, inhaltlich zu aktualisieren und fortlaufend redaktionell zu begleiten (Online-Redaktion).
2. Publikationen
Die positiven Erfahrungen mit zielgruppenspezifisch ausgerichteten Broschüren und Flyern soll mit neuen Inhalten fortgeführt werden. Insbesondere sollen neue Initiativen gezielt beworben werden und so die Gesamtmaßnahme mit einem professionellen Marketing begleitet werden. Aufgrund bisheriger Erfahrungen ist die Gestaltung und redaktionelle Erstellung einer regelmäßig erscheinenden Information zur Verfestigung der Kommunikation erforderlich. Dazu sollen mit einer regelmäßigen Beilage unter dem Titel „Dorfgespräch“ fortlaufend über die aktuellen Entwicklungen berichtet werden. Dies ergänzt konsequent den Bereich Internet, da mit „Papier“ andere Adressaten angesprochen werden können. Über „Infopakete“ für bestimmte Zielgruppen (z.B. Kommunen, Bürger, Handwerker, Kaufwillige, usw.) soll insbesondere im LEADER-Gebiet das „Wallmeroder Modell“ im Sinne von „best practice“ verbreitet werden. Zur Sicherstellung der Nachhaltigkeit soll eine Dokumentation erarbeitet und veröffentlicht werden.
3. Werbemittel
Die Kommunikationsstrategie wird abgerundet durch Beschaffung von CI-gerechten Werbemitteln sowie Veranstaltungsmaterialien und geeigneten Give-aways (möglichst mit Projektbezug).

Initiative zur Belebung von Tourismus, Gastronomie, Dienstleistung und Gewerbe der Ortsgemeinde Irmtraut

Durch das Konzept sollen die Chancen zur Belebung von Tourismus, Gastronomie, Dienstleistung und Gewerbe gemeinsam mit den Akteuren vor Ort, den Betrieben und Unternehmen ausgelotet und durch eine koordinierte, kooperative und breit aufgestellte Strategiekonzeption unterstützt werden. Hierbei ist auch die Bevölkerung einzubinden. Damit kann sich die Gemeinde für künftige Anforderungen positionieren und die Nachteile der verkehrlichen Situation (Bundesstraße) durch Nutzung von Chancen kompensieren.
Mit dem Konzept der Touristischen Service-Initiative werden konkret folgende Projektziele und -maßnahmen verfolgt.

  • Sicherung und Ausbau der Grundversorgung und des touristischen Serviceangebots im Dorf.
  • Ausbau der touristischen Infrastruktur im Außenbereich.
  • Herstellung eines offiziellen Zuweges zum Westerwaldsteig mit Info-Point und erforderlicher Infrastruktur in der Ortslage.
  • Anbindung an das Radwegenetz des Westerwaldkreises mit Vernetzung zum rheinland-pfälzischen und hessischen Radwegenetz.
Aktuelles
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