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Zusammensetzung,
Organisationsstruktur und Aufgaben der LAG
Die
im Jahr 2002 gebildete LAG Westerwald hatte sich zum Ende der
LEADER+-Förderperiode 2000 bis 2006 für eine Fortführung ihrer Tätigkeiten
und für eine Teilnahme am Wettbewerb zur Auswahl der
LEADER-Regionen der Förderperiode 2007 bis 2013 entschieden.
Ausgehend von den Erfahrungen aus der vergangenen Förderperiode hat
sie eine deutliche räumliche Ausdehnung der LAG-Region und eine
personelle Verbreiterung der Lokalen Aktionsgruppe beschlossen.
Hierdurch soll die Umsetzbarkeit und regionale Effektivität von
integrierten und nachhaltigen Entwicklungsprojekten erhöht werden,
und die LAG soll im Sinne des bottom-up-Ansatzes als kreative und
den gesamten Querschnitt der Bevölkerung repräsentierende
Steuerungs- und Lenkungsgruppe der regionalen Entwicklung verstärkt
werden.
Die
Lokale Aktionsgruppe Westerwald hat sich entsprechend dieser
Zielsetzungen in ihrer neuen personellen und organisatorischen
Zusammensetzung in einer Sitzung am 11. Januar 2008 in Montabaur
konstituiert.
Die
Mitglieder der Entscheidungsebene sind:
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| · |
Ein(e)
Vertreter/in des Westerwaldvereins e.V. |
| · |
Ein(e)
Vertreter/in der Kreisverwaltung des Westerwaldkreises |
| · |
Je
ein(e)Vertreter/in der Verbandsgemeindeverwaltungen Bad Marienberg,
Gebhardshain, Hachenburg, Rennerod, Selters, Wallmerod, Westerburg
und Wirges
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| · |
Eine
Vertreterin des Landfrauenverbandes Westerwald
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| · |
Eine
Vertreterin des Landfrauenverbandes Ortgruppe Gebhardshain
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| · |
Ein(e)
Vertreter/in des Kreisbauernverbandes |
| · |
Ein(e)
Vertreter/in des Westerwaldvereins e.V. |
| · |
Ein(e)
Vertreter/in des Westerwald-Gäste-Service e.V.
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| · |
Ein(e)
Vertreter/in des Förderkreises
Westerwälder Handwerk e.V.
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| · |
Ein(e)
Vertreter/in des Vereins Freunde und Förderer des Tertiär-
und Industrie – Erlebnisparks Stöffel e.V.
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| · |
Ein(e)
Vertreter/in des Fachbeirates für Naturschutz
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| · |
Ein(e)
Vertreter/in des Bereiches Jugendarbeit und Gesellschaftliche
Verantwortung
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| · |
Eine
Vertreter/in der Museen im Westerwald GmbH
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| · |
Eine
Vertreter/in der Campingplatzbetreiber
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| · |
Eine
Vertreterin einer Gleichstellungsstelle
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| · |
Ein(e)
Vertreter/in einer Jugendorganisation
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| · |
Ein(e)
Vertreter/in des Entwicklungszweckverbandes Westerwälder Seenplatte
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| · |
Ein(e)
Vertreter/in einer Volkshochschule
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| · |
Ein(e)
Vertreter/in eines Kur- und Verkehrsvereines.
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Die
personelle Besetzung der „neuen“ LAG ist in nachfolgender
Tabelle 1 aufgeführt.
Vorsitzender der LAG ist Landrat Peter Paul Weinert. Es wurden
nunmehr drei Stellvertretende Vorsitzende gewählt, nämlich Frau
Petra Schäfer (bisherige 2. Vorsitzende, Vertreterin der
Landfrauen), Frau Sandra Schulz-Utermöhl (1. Beigeordnete der VG
Hachenburg) und Herr Gerhard Loos (Verbandsbürgermeister der VG
Westerburg).
Die LAG setzt sich weiterhin aus einer Entscheidungs- und einer
Beratungsebene zusammen.
An der zukünftig insgesamt 25 Personen umfassenden
Entscheidungsebene sind zehn Verwaltungsangehörige
(Kreisverwaltung Montabaur und Verbandsgemeinden) beteiligt (s.
Tabelle 1). Die Wirtschafts- und Sozialpartner sowie die Verbände
sind mit 15 Personen als Vertreter eines breiten Spektrums von
Landwirtschaft, Landfrauen, Handwerk, Tourismus, Kultur,
Naturschutz, Jugend, Kirche, Bildung und Soziales vertreten. Ihr
Anteil an der Entscheidungsebene beträgt somit 64 %.
Foto
:
Sitzung der LAG Westerwald am 4.03.2008

Der
Anteil der Frauen an der Entscheidungsebene wurde deutlich auf 9
Personen (35 %) erhöht. Mit Frau Petra Schäfer und Frau Sandra
Schulz-Utermöhl sind zwei Frauen als Stellvertretende Vorsitzende
der LAG Westerwald gewählt.
Die
Lokale Aktionsgruppe Westerwald ist die zentrale Steuerungs- und
Lenkungsgruppe im regionalen LEADER-Entwicklungsprozess.
Die bisherige LAG hat zunächst unter Beteiligung der
Öffentlichkeit und von externer Beratung eine integrierte,
ländliche Entwicklungsstrategie für die von ihr ausgewählte
Entwicklungsregion erarbeitet und erfolgreich als Kurzbewerbung für
den Leader-Wettbewerb in Rheinland-Pfalz vorgelegt.
Nach
Anerkennung des Entwicklungsgebietes als LEADER-Region im Dezember
2007 hat die LAG in ihrer
neuen Zusammensetzung die Ausarbeitung des Lokalen integrierten
ländlichen Entwicklungskonzeptes (LILE) übernommen und wird im
weiteren Verlauf die Steuerung der Umsetzung der
Entwicklungsstrategie vornehmen.
Sie
entscheidet dabei auf der Grundlage der Entwicklungskonzeption
insbesondere über die Auswahl der umzusetzenden
Entwicklungsprojekte und über die Verwendung der zur Verfügung
stehenden Fördermittel.
Ein
in dieser Förderperiode neu hinzukommender Arbeitschwerpunkt ist außerdem
die potenzialorientierte gebietsübergreifende Kooperation mit außerhalb
liegenden nationalen und ausländischen Lokalen Aktionsgruppen.
Hierzu bestehen bereits Kontakte zu Partnern in England und zu vier
möglichen Partnern einer gebietsübergreifenden nationalen
Zusammenarbeit (drei LAGs aus Rheinland-Pfalz, Hessen und Baden-Württemberg,
ein ILEK-Gebiet in den Landkreisen Neuwied und Altenkirchen westlich
der LAG-Region Westerwald).
Neben
diesen direkt umsetzungsbezogenen Aktivitäten stellt sie eine
dauerhafte breite Beteiligung der Öffentlichkeit und eine
Aktivierung der Bürgerinnen und Bürger der Region sicher.
Die
Mitarbeit in der Beratungsebene steht interessierten Einzelpersonen,
Vereinen oder Verbänden offen.
Alle
Mitglieder der Beratungsebene können nach Erfordernis in ihrem
jeweiligen Interessenbereich erweiterte Arbeitskreise gründen.
Sprecher dieser Arbeitskreise ist das jeweilige Mitglied der
Beratungsebene.
Schließlich
übernimmt die LAG die Überwachung und Begleitung des
Entwicklungsprozesses durch geeignete Steuerungs- und Monitoringmaßnahmen
und durch die erforderliche Zusammenarbeit mit den beteiligten
Bewilligungsbehörden, Fachstellen und Landesministerien.
Aufgrund
der vielfältigen Aufgaben der Lokalen Aktionsgruppe wird als
Regionalmanagement des Entwicklungsprozesses eine gesonderte Geschäftsführung
fortgeführt, deren personelle Zusammensetzung von der LAG
entschieden wird.
Die
LAG hat in ihrer konstituierenden Sitzung der erweiterten
Gebietskulisse, der regionalen Partnerschaft und dem zu erwartenden
erhöhten Aufwand des Regionalmanagements dadurch Rechnung getragen,
dass die Geschäftsführung nunmehr von drei Personen (Herr Arno Schürg,
Herr Jürgen Braun und Herr Martin Schäfer) arbeitsteilig
wahrgenommen wird.
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